1968 gründete der Plakatmaler Joachim Stange eine Siebdruckerei in Hamburg-Bahrenfeld. Es gab nämlich einen Großauftrag: Aufsteller für Wäscherei-Annahmestellen sollten in großem Stil produziert werden. So schnell so viele Schilder von Hand zu gestalten, wäre ein Ding der Unmöglichkeit gewesen. Also standen die Zeichen auf Expansion und die Anschaffung der ersten Druckmaschine rentierte sich schon bald: Es wurden Warenaufsteller, Displays und Verkaufshilfen für den Einzelhandel hergestellt und bedruckt.

Schon bald wurde eine Vielzahl von Produkten in jeder Form und Größe im Siebdruckverfahren beschriftet: Kleine Werbegeschenke wie Notizblöcke und Bleistifthalter, aber auch größere Gegenstände wie Kühltruhen, Bauteile für Messestände und Fahrzeuge wurden beschriftet. Als Nova Eurogames in Hamburg begann, Spielautomaten und Arcade Games zu entwickeln, wurden beinahe alle Top-Folien und Spieloberflächen im Werbeatelier Stange gestaltet und produziert.

Mitte der 80er Jahre wurden die Siebdruckanlagen modernisiert und durch die Automatisierung der Druckmaschinen ergaben sich neue Möglichkeiten: Erstmals wurden auch Plakate und Folienetiketten gedruckt, ein anderes neues Geschäftsfeld waren Beschilderungen jeder Art und Größe: Ärzte gaben Türschilder in Auftrag, während die Lufthansa viereinhalb Meter hohe Lettern für ihre Hangars orderte. Außerdem ergaben sich erste Geschäftskontakte in den Hamburger Hafen, wo Frachtcontainer mit Schriftzügen und Logos versehen wurden.

Ende der 80er Jahre begann die Herstellung von Aufklebern und Schildern zur Gefahrgutkennzeichnung, die hauptsächlich an Unternehmen im und um den Hamburger Hafen verkauft wurden – zunächst in kleinem Umfang. Was mit einigen hundert Aufklebern im Monat begann, wurde zu einem enorm wichtigen Geschäftsfeld: Inzwischen werden jeden Monat bis zu 500.000 Gefahrgutaufkleber an Kunden in ganz Europa geliefert.

Nach dem Tod des Firmengründers Joachim Stange im Jahr 1997 übernahm sein Neffe Dirk Stange das Familienunternehmen. Unter seiner Leitung wurde die Siebdruckerei ausgebaut und weiter modernisiert.

Inzwischen wird im Siebruck ausschließlich mit der umweltreundlicheren „UV Technik“ gearbeitet. Bei dem Verfahren werden beim Trockenvorgang keine Lösemittel in die Luft abgegeben. Das schützt die Umwelt und die Mitarbeiter.
Im Januar 2003 wurde unter der Leitung von Dirk Stange das Digitaldruckverfahren in das Unternehmen aufgenommen. Der Digitaldruck war notwendig um kleinere Druckaufträge weiterhin zu marktgerechten Preisen anbieten zu können. Inzwischen haben wir im Werbeatelier Stange zwei Digitaldruckmaschinen mit denen wir jeden Kundenwunsch erfüllen können.

Im Jahr 2006 stieg die 3. Generation der Familie Stange in das Unternehmen mit ein. Felix Stange, der Sohn von Dirk Stange, betreut und erweitert seit dem den Bereich der Werbetechnik und unterstützt sämtliche Geschäftsfelder des Unternehmens.
Seit 2010 steht Felix Stange als gelernter Groß und Außenhandels Kaufmann, dem Unternehmen als Geschäftsführer zur Verfügung.

Im Werbeatelier werden Unternehmen vom Entwurf der Geschäftsausstattung bis zur Umsetzung vollständiger Werbeauftritte individuell und kompetent betreut.

In den 47 Jahren, die unser Unternehmen inzwischen besteht, konnten wir immer wieder neue Kundenkreise erschließen und haben flexibel auf die Anforderungen des Marktes reagiert. Ständig wurde der Maschinenpark und die Arbeitsräume den jeweiligen Erfordernissen unterworfen und Modernisiert, sodass wir heute auf einen sehr modernen und attraktiven Produktionsstandort schauen können.

Eines jedoch ist stets gleich geblieben: Die Nähe zum Kunden, das offene Gespräch und das Miteinander in Bezug auf die Bearbeitung von Aufträgen. Auch die Neuentwicklung und Anpassung von Werbemaßnamen und deren technische Umsetzung.

Am wichtigsten ist uns die Qualität unserer Produkte und Leistungen – und das wird sich auch in Zukunft nicht ändern.